Macht eine Content Note „Essen“ alles besser?

was braucht eine Inhaltsangabe (CN) und was nicht?
Zuerst hab ich Fagen, freue mich auf eure Gedanken! Was ist ein trigger, was ist ein anerkanntes Trauma? Was ist eigentlich nur gesellschaftlich abgewertet und sollte normalisiert werden? Von wem verlangen wir CN in Perfektion und von wem nicht -wer schweigt lieber statt eine CN falsch zu setzen?

Ist es sinnvoll Essen mit einer Content Note zu versehen – und welche Moral reprodziert das?

Es gab bei Twitter die Debatte, ob Essen als Trigger veschlagwortet werden sollte. Nicht das reden über Diäten, nicht eigne negative Assoziationen zum Thema Essen, sondern jegliche Darstellung von Essen. Als Betroffenenguppe galten „so Leute mit Essstörung“ die gleichgesetzt wurden mit „Leute die sich unwohl fühlen mit dem Thema Essen“ . Diese Gruppe ist riesig, in dieser fettenfeindlichen Gesellschaft ist unser default, dass Essen schlecht ist. Wer hat eine ausschließlich gute Verbindung zum Thema Essen, nie ein Kommentar mitbekommen?
Ich könnte meine Wand mit shitty ex friends und ex Ex tapezieren die mir Essen schlechtreden wollten, zugleich natürlich Essen und meinen Körper, welchen sie mir viel Essen gleichsetzten schlechtreden wollten.
Ich werde Essen nicht verschlagworten, ich bin all diese Guppen, ich habe eine ernsthafte Esstörung, ich brauche positive, normalisierende Bilder von Essen.
Das heißt nicht, das dies nicht anderen weh tut, triggern kann usw. Letztendlich sind aber alle CN/trigger Endscheidungen pro/contra Endscheidungen, wir endscheiden uns ständig dagegen Trigger/content vorher zu erwähnen.

Okay, Essen täglich ist schwierig aber notwendig. Bilder vom aufwendigen Essen anderer zu sehen kann belasten – warum krieg ich das nicht hin? CN Essen weil nur Reiche speisen so!
Ich kenn diese Gefühle, heck, ich krieg das gesagt, immer wenn ich mit meiner Familie spreche, ihr denkt ich wäre ein Foodie? für dominikanische Standards bin ich ein Fast Food Fan. Manche Gerichte die ich koche sind in unte zwei Stunden zubereitet!
Als weitere Ebene kommt Klassismus hinzu. Klassismusdebatten im Westen besonders in Deutschland sind unfassbar engstirning, betrachten nr den lokalen, nicht den globalen Kontext und auch keine kulturellen Differenzen.
Die Kritik lautet in etwa: wer sich Gemüselastig ernähren kann ist reich, wer Ketchup mit Nudeln ist arm. Das ist ja auch nicht völlig falsch, Gemüse ist teuer, Ketchup und Nudeln billig. Aber vesuch mal meinen Vater dazu zu bringen Geld für Ketchup auszugeben! Luxus! mit Nudeln dazu? Hängt das Geld an den Bäumen, oder was? Er jagt lieber Angeboten für getrocknetes Gemüse nach, bereitet das in Stundenlanger Arbeit zu. Wie soll das neben Kinderversoirgung gehen? In deutschen Haushalten undenkbar, doch ich hab schon seit ich laufen kann in der Küche mit angepackt. Nichts davon ist richtig ode falsch, Armut sieht einfach unterschiedlich aus und es macht mich traurig, dass einige eutsche Klassismus-Kritiken keinen Fokus haben. Okay, jetzt haben wir alle „Klasse!“ und „Privileg!“ geschrien – doch wo wollen wir damit hin? Das alle auf die gleiche Art arm sind? Ich will das mein Baba sich Ketchup gönnen kann, Deutsche genug Asche haben für Gemüsehaltige Gerichte und alle genug Zeit. Ich möchte ungen in eue Idee von Armut integriet werden, denn bescheidene Habichuelas ess ich gerne jeden Tag, Ketchup bleibt Luxus. #Nudelnmitketchup