Wie kamsn dazu? -Liebster Award Fragen

Hach, es gibt menschen die ich mag, und Lieblingsmenschen. Einer dieser Lieblingsmenschen ist ja Boy*Tales nun hat genau der die Fragen des Liebste*r Awards beantwortet. Nun muss ich auch ran!

liebster-award-2

Bemerkst du_ihr einen Unterschied zwischen deinem bloggenden Ich und dem_den anderen Ich_s in deinem Leben (&Schreiben)?

Definitiv. Ich bin ja immer vorsichtig mit Beyonce Anspielungen (psst, who knows me in reality) aber in den raren Interviews in denen sie über ihr Alter Ego spricht, hab ich mich sehr wieder gefunden. Gerade verschmelzen SchwarzRund und ich mehr und mehr, notgedrungen. Wenn es um’s Publizieren geht ist es mir wichtig, meinen Namen darauf zu sehen, er ist lang, gibt wieder wer ich bin und ich wünsche mir ja auch ständig Repräsentanz von Latin@s, da wäre es unfair mich selbst da raus zu nehmen.

Mein bloggendes Ich ist ein Teil von mir, der in der realen Welt zu oft aufs Maul gekriegt hat, wenn ich tanzen gehe, auf der Bühne bin oder Workshops leite bin ich ganz im realen Leben SchwarzRund. Das fühlt sich immer etwas magisch und wunderbar an, endet meistens aber in Übergriffen, Beleidigungen und mindestens Street-herassment. Als dicke Latin@ die einen Bezug hat zu all ihren kulturellen Anteilen – stößt du in einer solch verstockten Kartoffelgesellschaft an. Besonders wenn du literarisch arbeitest, Raum einnimmst beim tanzen und dich nicht versteckst.
Trotzdem: ich wünsch mir mehr SchwarzRund auch im Alltag, definitiv ein Projekt.

Inwiefern hat sich die Sichtweise auf die Dinge, über die du_ihr schreibt geändert, seitdem du_ihr darüber bloggt?

Da gibt es ganz ganz viele Beispiele, gerade was ableismus und Sprache angeht.

Oder auch z.B.eine Auseinandersetzung mit Hengameh  zu Bi-Feindlichkeit, im Internet sind da ganz schön die Fetzen geflogen. Mittlerweile versteh ich dank eines RL Gesprächs besser woher vieles kam, was so Gründe sind. Wenn das ganze nur im Realen Leben passiert wäre hätte ich mir die Argumente angehört und erneut eine Community verlassen, so konnte ich mich erklären. Ich finde bloggen ist auch ein hervorragender Weg für neurodiverse Personen sich zu äußern, auszuteilen, einzustecken, sich zu hassen und danach zu crushen, geht alles.

Viele der Binaritys die ich im Schädel hab_hatte sind auch durch das Schreiben verschoben/aufgelöst/dekonstruiert worden. Sprache verlieren um Neue zu finden ist beim bloggen fantastisch dynamisch, mensch lernt einfach ultraschnell. Gerade mein erster Text mein Körper gehört mir nicht hat so viele Metamorphosen erlebt, das war schon spannend. Gerade denke ich weiter viel darüber nach: wie Sachen benennen die auf Binarität beruhen ohne Binarität zu reproduzieren?

Wie ist dein_euer Blog entstanden? Gab es so etwas wie einen Initialmoment?

Hm ich hab schon irgendwie immer gebloggt (oder halt meine Knuddelz Seite dazu verwendet #kidofthe90s) ich glaube aber schon das der Hauptimpuls die Reaktionen auf Facebook war auf meinen ersten Text. Da hab ich gemerkt »jap du hast ne Rechtschreibschwäche aber menschen fühlen wenn du schreibst« und das hatte ich in meiner RZB schon irgendwie gelernt zu vergessen. So war der Blog sicher auch der Todesstoß für die RZB, weil einfach ein vergrabener Teil von mir wieder Raum fand.

Wie hat es sich angefühlt deinen_euren ersten Artikel zu posten?

total komisch weil: ich bin ja ein strategisches Geschöpf und hatte einiges vorbereitet und dann kam erstmal: nichts. Das war super. So hab ich gleich die wichtigste Lektion gelernt: blogge vor allem für dich, weil vielleicht interessiert es keine*n und dann sollte es sich trotzdem lohnen jedes Wort getippt zu haben.

Welche Rolle spielt Intersektionalität in deinem_eurem Schreiben?

Ich würde sagen: Die Hauptrolle. Daher: auch keinen bloggerischen #oskarsowhite, denn es nervt schon einige. Ich kriege das lustigste Feedback, von weißen Leuten oft ein »Ich finds ja sooo toll das du aus dicker Perspektive schreibst aber mal ehrlich, manchmal pullst du da das Schwarzsein auch echt gezwungen rein.« das ist irgendwie ganz schön absurd, die Leute hätten gerne Scheiben, nicht eine mehrschichtige Person. Audre Lorde wurde ja auch z.B. in der Jungen Welt als lesbische Aktivistin vorgestellt-ohne das Schwarz sein zu benennen. Oder sie wir als Schwarze Autorin benannt, dann wird das Aktivistische und das Queersein entnannt. Mehrere Kategorien zu sein ist irgendwie zu eckig für ein rundes Verständnis von Priviligierten.

Auf dem Bundestreffen sprach mich eine Schwester an: »ich lese deinen Blog ja auch, ich habe ja in den letzten Jahren 40 Kilo abgenommen, und mir gefällt der echt gut. Aber kannst du dich nicht mehr auf das Schwarz sein konzentrieren? Einige Themen haben sich einfach überholt, das wirst du schon merken, mit dem Alter wirst du sehen das das Thema nicht mehr so relevant ist.« das war so absurd, nur weil sie nun Priviligierter ist ist das Thema generell nicht mehr relevant?!? Ach ne, das liegt ja daran das ich einfach zu jung bin um es zu checken. Klar, Schwarz sein, latin@ sein ist mein Hauptbezugspunkt, abere eben auch weil es all diese Themen mit einbegreift. Dekolonialisierung ist für mich eben auch weiße Ideologien über den Haufen zu werfen, so wie Körpernormen und Genderbinarität und Heteronormativität. Das ist für mich alles nicht minder ein BlackThing wie z.B. Artikel über Hairpolitics.

Da alle hier nominierten Blogger_innen sich neurodivers postionieren: Auf welche Art und Weise beeinflusst deine Neurodiversität dein Schreiben (sowohl inhaltlich als auch in Sachen Zeiteinteilung, Projekte jonglieren, Energie einteilen, etc.)?

Gerade SEHR mein Thema. Inhaltlich arbeite ich gerade an Schwarzer Frost, und da ist mein Hauptanspruch: Sprache finden für meine neurodiverse Lebensrealität, gibt‹s nämlich fast nicht. Wenn ich Bücher von Neurotypos lese ist das immer seltsam. »Sie stand auf, streckte sich und begann den Tag, sie überlegte was kommen würde, wie der Dienstag sich zeigen würde.« das ist fast wie Fantasy lesen für mich *lach*, bei mir wäre diese Situation entweder nicht da (weil unrealistisch) oder einige Seiten lang.

Die Zeiteinteilung ist riesen Thema, das mit SchwarzRund ist ganz schön schnell ganz schön groß geworden. Dann kam noch we-worte.de dazu und auf einmal wusste ich kaum mehr wo mir der Kopf steht, ich hab um vier einen Wecker gestellt um Mails zu checken und zu beantworten. Das ging nicht lange gut, gerade hab ich alles auf Null gestellt, plane und dekonstruiere viele meiner Vorstellungen von Arbeit und bin gespannt wie es ab März weitergeht. So wie bisher nicht, Mails werde ich wohl nur noch einmal am Tag oder so beantworten. Und das nicht nachts um vier *lach*

Wenn auch gerade sehr verpöhnt in der Missy, für mich war da echt der wichtigste Meilenstein das Buch von Marie Kondo, mich hat es sehr empowert (ja heteronormativ aber: sweeteste Neurodiverse Autorin <3 ich gleiche die heteronormativität aus indem ich sie crushe;)) das gab mir einfach den magischen »alles was ich mag und mich zufrieden mag hat Platz in meinem Leben, das was mich am Leben hält auch wenn‹s nervt und der Rest darf gehen« – Satz an die Hand.
Für mich ein riesen Ding, da bin ich schon etwas Klischee first/second Generation« Migrantin *lach* unbeeinflusste Endscheidungen bezüglich Arbeit und Karriere haben halt wenig Platz gehabt im Leben meines Vaters (har mit 6 begonnen einen großen Teil des Familieneinkommens zu erwirtschaften in der Favela), dafür andere wunderbare Dinge. Mittlerweile ist aber sogar er so, dass er sich Dinge gönnt. Da darf ich auch langsam landen:)

Ich hab mein Leben lang versucht das Neurodiverse zu verstecken, aus gutem Grund es gab ein Projekt das mich feierte, bis sie meine Diagnose hörten und mich dann rauswarfen. So ganz direkt deswegen, mit der Begründung auch. Sowas brennt sich halt ein. Gerade entwickel ich mehr und mehr Akzeptanz mir selbst gegenüber, da hilft vor allem das Lachen über Neurotypische. So ganz heimlich, wir wollen ja den Kapitalismus nicht ausbremsen.

Zeitmanagment ist aber auch Thema zum Beispiel an Schmelzpunkten der aktivistischen und künstlerischen Arbeit. Einige hat es schon irritiert, das ich auf einmal so schlecht zu erreichen bin. Aber: Ich weiß einfach das ich nicht mehr so sehr im Minus Leben kann mit meinen Spoons. Ich strebe ein Guthaben an-was letztendlich ja auch meiner Arbeit zugunsten kommt. Das wird halt besonders schwierig wenn es um ally sein geht und Kapazitäten, viele ungeklärte Fragen. So kann es schon sein, das ich enttäuscht bin von neurodiversen Leuten weil sie sich nicht 24/7 fantastisch verhalten und dann raus finde, es lag daran das die Spoons aufgebraucht waren.
Gerade bin ich so die, die da mit leerem Besteckkasten steht und deswegen wenig Ally sein kann. Das ist scheiße. Aber eben auch meine Lebensrealität. Letztendlich bin ich ja auch ein beschissener Ally wenn ich mich so kaputtmache das ich nicht am Leben bleibe, keine*r hat Bock das als moralische Last mit sich herrum zu tragen. Ich bin selber auch lieber genervt davon, dass Leute unsolidarisch sind wie zu erfahren das sie sich aufgebraucht haben bis nichts mehr übrigblieb zum am Leben bleiben.

Nutzt du_ihr neben der Schriftsprache auch noch andere Ausdrucksformen/Medien/Kunstformen? Wenn ja, kam das langsam zu deinem_eurem Blog dazu, oder wolltest du_ihr von Anfang an einen multimedialen Blog?

Ich sag mal so: Mein Lieblingskind ist die Musik, nur das ich nicht singen kann, ohne singen zu können Musik machen dürfen aber irgendwie nur weiße Cis Typen. Deswegen schreibe ich, aber ich denke performen ist so ein bisschen die heimliche Kompensation meiner Sehnsucht danach, mit Musik auf der Bühne zu stehen. Bei einigen gemeinsamen Auftritten mit WoMANtís RANDom  wurde der Wunsch dann wahr- mein Text »du trägst dazu bei, dass« wurde an der Gitarre begleitet. Danach weine ich immer ein bisschen vor Glück, gerade arbeiten wir gemeinsam an einigen Sachen und ich bin unfassbar gespannt auf unsere Ergebnisse.

Was macht queeres Schreiben für dich_euch aus?
Das alles möglich ist und nichts vorgegeben. Ich glaub das ist der Unterschied zu monosexuellem (komisches Wort) schreiben, das du halt nicht gleich weißt was passieren wird. Aber ich weiß halt auch nicht wie hetero-Schreiben geht, weil war ich nie. Ist sicherlich auch anstregend immer betonen zu müssen das jetzt nichts zwischen den beiden läuft nur weil Typ + Frau + Freundschaft da ist – queerness ist da schon bequemer.

Schreibst du_ihr auch noch anderes, oder konzentriert sich deine_eure Arbeit ausschließlich auf den Blog?
Ich schreibe auch Artikel, z.B. Für den MRBB. Ansonsten hab ich meine Novelle Quasi 2015 veröffentlicht und schreibe gerade an Schwarzer Frost, dafür unter anderem Songtexte. Es ist so anders und spannend, twitter z.B. Kann ich nur für Nachrichtenerstattung wie bei der #ohlauer, alltägliches schaff ich da nicht. 140 Zeichen? – eher 140 Seiten.

Wenn ja, beeinflusst dein_euer Blogger_innen Dasein deinen_euren Schreibstil auch bei offline Projekten?
Ich wüsste nicht mal wo ich wie die Linie ziehen sollte. Es ist absolut eins, würde ich sagen. Selbst was das Studium angeht, ich bin einfach daheim im Internet. So habe ich z.B. Für eine Modulleistung auf meinem Blog Schwarze Queere Künstler*innen recherchiert, dann daraus einen multimedialen Vortrag gebaut und es erst eineinhalb Jahre später geschafft das eigentliche Modul damit abzuschließen. Manchmal steht mir das auch so ein bisschen im Weg, es ist halt so schade das soviel Wissensproduktion in Uniräumen hängen bleibt, ich hab schon den Anspruch das alles auch anders zugänglich zu machen. Nur wirkt sich das eher negativ auf meine Semesteranzahl aus.

Der schönste_blödeste_interessanteste_aufregendste_traurigste Moment deiner Blogger_innen geschichte war_ist…

Schönste: Soo viele! Aber es gab schon Highlights, als ich in Göttingen meine erste Solo-Lesung hatte und das Ding einfach rappelvoll war, das war so abgefahren.

Blödeste: Als die Abmachung zwischen den Besetzenden aus der Ohlauer kam und wordpress in genau jenem Moment beschlossen hatte die gesamte Software umzustellen, Die Presse gegen unsere Tür drückte, die Übersetzer*innen bereit waren und unsere Bildschirme nur noch sagten: »Beep Beep Boop …«

Interessanteste: Eher so im englischen Sinne »intresting« war die Reaktion einer Teilnehmerin meines Schreibworshops »Schreiben aus der Eigen_Perspektive«. Wir hatten eine Gesprächsrunde zum Thema »was stört euch an Sprache« und es wurden intimste Positionierungen geteilt. Sie begann dann ein abschließendes Kommentar mit »Erstmal voll schön das ihr das alle geteilt habt. Aber ich muss sagen ich habe manchmal das Gefühl das ich wegen …« Darauf hin unterbrach ich sie und bat sie wenigstens ehrlich zu sagen was sie meine, ohne die Einleitung, weil gerade dieses »ich weiß das euch da weh tut das habe ich begriffen aber trotzdem..« Das ganze erst richtig nasty macht. Sie begann dann eine Diskussion mit mir, am Ende schrieb ich ihren Satz an die Tafel und bat ihr an, dass wir schauen, warum ihr Satzkonstrukt »ich habe schon manchmal das Gefühl ich werde von sprachlichen Dogmatismen eingeschränkt« genau das sagt was wir alle erwarteten, nämlich »Mir ist es wichtiger ohne Rücksicht auf die Gefühle weniger Priviligierter verletzende Sprache zu nutzen weil mir meine Gewohnheit wichtiger ist wie die Situation anderer«, das wollte sie aber nicht.
Nach weiteren verletzenden Kommentaren bat ich sie zu gehen. Sie diskutierte, schimpfte und Teilnehmende komplimentierten sie heraus. Sie forderte immer wieder noch »eiiiine Sache« sagen zu dürfen. Angeblich hätte sie es verstanden. Nachts erreichte mich dann von der Mailadresse »Finda Dogma« (hillarious) folgender Text (immerhin: Der Text ist definitiv ziemlich Eigen: Ziel erreicht):
[Tiggerwarnung]

»«Ich fühle mich von Dogmatismen (…) manchmal eingeschränkt«

OHJA und zwar von solchen, wie deinen!!!!
Ist dir die Definition von Dogmatismus bekannt?? Unanfechtbare Wahrheiten, die, wenn ein Lynchmobb sie sogar gegen den Respekt einer Person verteidigt, leider nicht mehr nur ein harmloser beschränkter Horizont sind, sondern durch seine Exekutive FASCHISMUS. So faschistoid, dass sich das Gruppenklima durch kollektives Lästern über einen Sündenbock aufeinmal toll aufgelockert hat, ne?! ARM, richtig ARM!!- und so Menschen-typsich….
Ich dachte bei TOLERANZ geht es um gegenseitiges ZUHÖREN und nicht um AGGRESSIVES DURCHDRÜCKEN, der eigenen Sicht, weil dann wird es DOGMATISMUS. Mit meinem Rausschmiss heute, habt IHR ALLE also nur eure eigene perverse faschistoide Weltsicht bewiesen, die heißt: ich habe die Wahrheit gefressen und alle anderen werden gefressen.
Ich empfehle mal einen Body-Acceptanz- Kurs. DU wirst es nicht verstehen, aber ich finde es geht in erster Linie darum, jemanden SEIN zu lassen. Das ist FREIHEIT für ALLE (auch der »weiße CIS-Mann« hat ein Recht auf Freiheit, du Nazi!)
Und du wirst von mir hören! Is mir scheiß egal, ob das meiner »previligierten Position« (du weißt gar nix über mich!!!!!!!!!!!!!) entspringt oder meinen echten Freunden, aber ich lasse mich von keiner Menschengruppe der Welt so behandeln. Nochmal in kurz: Deine beschissene Workshopleitung braucht ne Therapie!!«

Mit Body Acceptance gegen Faschismus ist mittlerweile ein geflügelter Satz in meiner peergroup. Aber wir habens ja auch nicht verstanden.

Aufregenste/Traurigste: Mag ich hier nicht schreiben denn das waren definitiv all die Privatnachrichten und Mails von Menschen die viele schöne traurige Worte fanden zu meinen Themen. Ich wünschte jede*r Einzelne von denen würde bloggen denn es sind so viele wichtige Stimmen!

Wen ich nominiere? Ganz klar! Das Projekt break the binary und den guten Afro German Rebel, ich bin gespannt auf eure antworten und Nominierungen, aber nur wenn ihr mögt (ist ja auch alles sehr umstritten mit diesem liste*r Ding, ich fand die Fragen einfach zu schick um sie unbeantwortet zu lassen) Wenn nicht: checkt trotzdem deren Seiten aus denn sie sind fantastisch!

Ich finde boy*tales fragen sehr fantastisch und werde mich etwas nach ihnen richten. [Credits geben is ja wichtig. Wer hat die Oktopusohrringe endeckt,hmh?: -*]

Also:

Bemerkst du_ihr einen Unterschied zwischen deinem bloggenden Ich und dem_den anderen Ich_s in deinem Leben (&Schreiben)?
Was war eine der wichtigsten Lektionen die du/ihr durch Kommentare/Gespräche/Antworten auf eure_deine Artikel/Bilder/Kunst erhalten habt?
Wie ist dein_euer Blog entstanden? Gab es so etwas wie einen Initialmoment?
Wie fühlt ihr euch dabei eure Stimmen in die Mehrheitsgesellschaft zu geben durch euren Blog?
Welche Rolle spielt Intersektionalität in deinem_eurem Schreiben?
Wie beeinflusst euer Schwarzsein in einer weißen Gesellschaft euer Schreiben?
Nutzt du_ihr neben der Schriftsprache auch noch andere Ausdrucksformen/Medien/Kunstformen? Wenn ja, kam das langsam zu deinem_eurem Blog dazu, oder wolltest du_ihr von Anfang an einen multimedialen Blog?
Was macht aktivistisches Schreiben für dich_euch aus?
Schreibst du_ihr auch noch anderes, oder konzentriert sich deine_eure Arbeit ausschließlich auf den Blog?
Was sind vorhandene aktivistische Strukturen die ihr ergänzen_erweitern etc. Wollt durch die Präsenz eures Blogs?
Wie schätzt du_ihr die Relevanz von Blogs/Blogbasierten Websites ein im Bezug auf »offline-Aktivismus«?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.